Nomen est omen: das gilt für die Flaniermeile Rambla in Palma. Übersetzt
bedeutet der Name „vom Regen ausgespülte Rinne“. Eine
Prachtstrasse, die eigentlich eine schönere Bezeichnung verdient.
Und so trug die Rambla offiziell seit Bürgerkriegszeiten den Namen
Via Roma. An ihrem Beginn begrüsst deshalb auch ein römischer
Soldat die Fussgänger. Der ehemalige, aus dem Flussbett geborene,
Boulevard verwandelte sich bald in eine Flaniermeile. Doch der Name Via
Roma hat sich der Rambla gegenüber nicht durchgesetzt und als die
jüngste Königstochter in Spanien geheiratet hat, wurde Via Roma
nochmal umbenannt: La Rambla de los Duques de Palma. Die sympatische Prinzessin
Cristina und ihr bürgerlicher Mann Iñaki Ungardarin waren
schon immer treue Mallorca-Besucher, jetzt sind sie Herzöge von Palma
obendrauf.
Eine Oase der Ruhe stellt auf der Rambla das Kulturzentrum Misericordia da. Der
Garten liegt oberhalb und damit etwas abseits vom Rummel der Rambla. Blumen,
Autos und Menschen bevölkern sonnst die Rambla: zwischen abgeblättertem
Chick und authentischem Charme einer mediterranen Grossstadt ist sie immer wieder
einen Spaziergang wert.
Länge: 1´42 Min.